Gelbfieber
Wir sind zertifiziertes WHO-Gelbfieberimpfzentrum

Wir sind zertifiziertes Gelbfieberimpfzentrum der WHO in Deutschland
Wir bieten Ihnen als zugelassene Gelbfieberimpfstelle schnell und jederzeit die Gelbfieberimpfung. Die Impfung gegen Gelbfieber benötigen Sie für viele afrikanische und Mittel- bzw. Südamerikanische Länder zur Einreise. Wir sind als Gelbfieberimpfstelle und Zentrum für Reisemedizin Ihr Partner für Auslandsimpfungen
Gelbfieber, eine Impfung die zuverlässig vor Erkrankung schützt
Laut den aktuellen Informationen der ständigen Impfkommission (STIKO) und des auswärtigen Amts benötigen Sie für Ihre Reise nach Afrika und Südamerika für folgende Länder zur Einreise aus Deutschland eine gültige Gelbfieberimpfung:
Afrika:
Benin, Demokratische Republik Kongo, Ghana, Nigeria, Republik Kongo, Ruanda, Sambia, Sierra Leone, Tansania, Tobago, Tschad, Zentralafrikanische Republik
Südamerika:
Bolivien, Ecuador, Panama, Peru, Venezuela
Welcher Impfstoff wird verwendet?
Der lebenslange Impfschutz wird durch einen Lebendimpfstoff ermöglicht, der nach den Empfehlungen der STIKO nach einmaliger Impfung nach 10 Jahren einmalig aufgefrischt werden soll. Die lebenslange Immunität durch die Impfung wird in jeder Altersgruppe ähnlich gut erreicht. Die Erstimpfung gegen Gelbfieber kann in der Regel ab einem Alter von 6 Monaten erfolgen. Nach Injektion kann es zu den üblichen Impfnebenwirkungen kommen: Krankheitsgefühl, Fieber, Übelkeit, in seltenen Fällen: allergische Reaktion. Impfen ist dabei der sicherste und beste Schutz vor der Erkrankung.
Wie wird das Virus übertragen?
Das Gelbfiebervirus gehört zur Gruppe der Flaviviren. Es wird durch von tagaktiven Mücken vom Typ Aedes aegypti übertragen. Die Inkubationszeit beträgt ca. 3-6 Tage.

Impfschema Gelbfieber
Die Impfung gegen Gelbfieber ist eine einzelne Impfung. Laut Literatur (STIKO) soll nach 10 Jahren eine einmalige Auffrischungsimpfung erfolgen. Zur Einreise z.B. in entsprechenden Länder in Afrika genügt aber in jedem Fall eine Impfung, egal wie alt diese ist.

Was ist Gelbfieber?
Gelbfieber ( Ochropyra) ist eine schwere Virusinfektion, die durch das Gelbfieber-Virus verursacht wird. Die Erkrankung kommt vor allem in tropischen Regionen Afrikas sowie in einigen Ländern Südamerikas vor. Der wichtigste Infektionsweg ist die Virenübertragung durch infizierte Mücken. Dazu gehören unter anderem Mückenarten aus der Gattung Anopheles und Aedes africanus. Der Erreger sind sog. Plasmodien aus der Familie der Einzeller (Eukaryoten). Die Zahl der an Gelbfieber Erkrankten pro Jahr liegt weltweit bei ca. 200.000.
Nach der Ansteckung kann das Gelbfieber-Virus verschiedene Organe befallen. Besonders betroffen ist häufig die Leber, wodurch es im Verlauf der Erkrankung zu einer Gelbfärbung der Haut und Augen kommen kann. Diese Gelbsucht ist auch namensgebend für die Krankheit. Die Funktion der Leber kann dabei erheblich gestört werden.
Die Symptomatik bei einer Infektion mit Gelbfieber ist unterschiedlich ausgeprägt. Typische Beschwerden sind Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Bindehautentzündung und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Bei schweren Verläufen kann Gelbfieber nach einer Phase der kurzen Erholung in eine sogenannte toxische Phase übergehen. In dieser Phase können schwere Organschäden, Blutungsneigungen, Erbrechen von Blut, Leberversagen und Kreislaufprobleme auftreten. Als Folge kann Gelbfieber, insbesondere unter einer Leberbeteiligung lebensbedrohlich werden. Die Letalität (Sterblichkeit) ist bei schweren Verläufen hoch.
Eine spezifische Therapie gegen die eigentliche Infektion gibt es nicht. Die Behandlung erfolgt unterstützend, zum Beispiel durch Stabilisierung des Kreislaufs, Flüssigkeitsgabe und Überwachung der Organfunktionen. Eine vollständige Genesung ist möglich, besonders bei leichteren Verläufen. Wer eine schwere Krankheitsphase übersteht, erholt sich häufig langsam über mehrere Wochen.
Die wichtigste Schutzmaßnahme gegen Gelbfieber ist die Impfung. Sie sollte rechtzeitig vor Reisen in betroffene Gebiete erfolgen. Im Impfpass wird das internationale Gelbfieber-Zertifikat auf einer speziell dafür vorgesehenen Seite eingetragen. Es dient als Nachweis einer WHO-zertifizierten Impfung und ist in einigen Ländern für die Einreise vorgeschrieben.


Therapie gegen Gelbfieber
Prävention ist die beste Therapie! Zur Vermeidung einer Infektion mit Gelbfieber gehört:
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Anwendung von chemischem Mückenschutz (am besten mit dem Wirkstoff DEET)
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passiver Schutz (helle Kleidung, Moskitonetze zur Nacht), keine auffälligen Parfums)
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Impfung gegen Gelbfieber
Die Erkrankung ist ohne Impfung und ohne Behandlung häufig tödlich. Symptomfreie Verläufe nach einer Infektion sind aber möglich, wenn auch selten. Die Therapie kann nur unterstützend (supportiv) erfolgen, u.a. mit Infusion von Flüssigkeit, Fiebersenkung und Schmerzlinderung. Eine heilende (kurative) Therapie ist nicht möglich. Im Impfpass erhalten wird das internationale Zertifikat auf einer speziell dafür eingerichteten Seite eingetragen. Diese autorisierte Impfbestätigung einer WHO-zertifizierten Impfung gegen Gelbfieber ist in einigen Ländern für die Einreise vorgeschrieben. Die Prävention und Behandlung von Gelbfieber spielen eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung.
Reisemedizinische Beratung für Ihre Reise nach Afrika oder Südamerika
Wir beraten Sie umfassend, ob eine Impfung oder Auffrischimpfung gegen die Krankheit Gelbfieber notwendig ist. Das Gelbfieberrisiko ist auch durchaus unterschiedlich in den einzelnen Ländern. Ggf. sind sogar auch weitere Impfungen z.B. gegen Tollwut, Typhus, Meningokokken oder Hepatitis sinnvoll. Unsere fachkundigen Ärztin/unser Arzt wird Sie zu diesem Thema kompetent beraten.

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