
Masern Antikörper im Blut testen
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Antikörper Masern bestimmen
Nachweis, Blutprobe und ärztliche Interpretation

Der Masern Antikörper Test kann sinnvoll sein, wenn der eigene Impfschutz unklar ist. Das betrifft zum Beispiel Menschen ohne Impfpass, mit nur einer dokumentierten ersten Impfung oder mit der Frage, ob nach einer Impfung oder nach einer durchgemachten Erkrankung ein ausreichender Schutz besteht.
Die Untersuchung erfolgt auf Basis einer einfachen Blutprobe und liefert einen Laborwert, der anschließend durch einen Arzt oder eine Ärztin eingeordnet werden sollte.
Der Nachweis von Antikörpern bedeutet in vielen Fällen, dass das Immunsystem bereits Kontakt mit dem Masernvirus oder dem Impfstoff hatte. Ob daraus ein sicherer Schutz abgeleitet werden kann, hängt jedoch von der konkreten Labormethode, dem Ergebnis und der individuellen Situation ab. Deshalb ist die ärztliche Interpretation wichtig.
Die Masern-Titerbestimmung im Detail

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Was sind Masern-Antikörper?
Masern-Antikörper sind Abwehrstoffe, die der Körper nach einer Masernimpfung oder nach einer früheren Infektion bilden kann. Sie sind Teil der Immunantwort und können im Blut gemessen werden. Eine solche Untersuchung wird auch als serologische Antikörperkontrolle bezeichnet.
Der wichtigste Inhalt der Untersuchung ist die Frage, ob Antikörper gegen Masern vorhanden sind und ob der Befund für einen vorhandenen oder fehlenden Schutz spricht. Je nach Labor kann die Methode unterschiedlich sein. In speziellen Fällen kann auch ein Neutralisationstest eine Rolle spielen, wenn genauer beurteilt werden soll, ob vorhandene Antikörper im Blut tatsächlich eine schützende Wirkung haben. In der Routine reicht häufig eine serologische Untersuchung, die der Arzt passend zur Fragestellung auswählt. Als Ergebnis erhält man vom Labor einen Antikörperwert der im Idealfall oberhalb eines bestimmten Grenzwerts liegt. Diese Bestimmung im Blut ist der gültige Nachweis für eine Masernimmunität.
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Warum ist Masernschutz wichtig?
Masern sind keine harmlose Erkrankung. Sie können mit hohem Fieber, starkem Krankheitsgefühl, Hautausschlag und Entzündungen der Atemwege einhergehen. In seltenen Fällen sind schwere Komplikationen wie eine Hirnentzündung möglich, die bei ca. 1/1000 zum Tod führt. Deshalb ist ein zuverlässiger Nachweis der Immunität besonders dann relevant, wenn die eigene Impfhistorie unsicher ist.
Auch das Masernschutzgesetz kann eine Rolle spielen, zum Beispiel bei Personen, die in bestimmten Gemeinschaftseinrichtungen, medizinischen Einrichtungen oder Betreuungseinrichtungen tätig sind. Dort wird häufig eine Auskunft über den Impfstatus, eine durchgemachte Erkrankung oder einen anderen geeigneten Nachweis verlangt. Akzeptiert wird der vollständige Impfnachweis über zwei Schutzimpfungen oder eine Laborbescheinigung über die vollständige Masernimmunität.
Ein vorhandener Antikörpernachweis kann ein Hinweis auf einen bereits angelegten Schutz sein. Die Aussagekraft steht jedoch in Abhängigkeit vom gemessenen Wert, vom Laborverfahren, vom Zeitpunkt der Untersuchung und von der Vorgeschichte. Wenn der Befund nicht eindeutig ist, kann eine weitere Abklärung oder eine Impfberatung sinnvoll sein.
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Informationen zur Blutabnahme und Labordiagnostik
Die Durchführung ist unkompliziert. In unserer Arztpraxis wird eine kleine Menge Blut abgenommen und anschließend ins Labor (für einen sog. Neutralisationstest) zur Bestimmung geschickt. Dort erfolgt die Analyse auf Masern-Antikörper. Nüchtern müssen Sie dafür nicht sein.
Ihre Blutentnahme wird täglich durch Fahrdienst des Labor Heidrichs abgeholt und dann ausgewertet. Nach der Blutabnahme liegt in der Regel ca. 48h-72 Std. später dem Patienten und der Praxis das Ergebnis vor. Das Ergebnis kann ganz bequem von Ihnen zuhause abgerufen werden. Je nach Befund kann die Empfehlung lauten, nichts weiter zu tun, oder eine einmalige Impfung nachzuholen.
Wichtig: Die Antikörperbestimmung ist keine Behandlung der Masern, sondern eine diagnostische Untersuchung. Sie dient der Einschätzung, ob ein Schutz wahrscheinlich vorhanden ist. Der eigentliche Effekt der Impfung besteht darin, das Immunsystem auf Masern vorzubereiten und eine Erkrankung möglichst zu verhindern.


Masern, Mumps, Röteln?

Die Impfung gegen Masern kann immer nur mit mit Röteln und Mumps zusammen verimpft werden. Andere Impfpräparate sind in Deutschland für diesen Einsatz nicht zur Verfügung. Medizinisch ist dies unbedenklich. Als Grundimmunisierung empfiehlt die STIKO (Ständige Impfkommission) zwei Masern-Impfungen, idealerweise im Abstand von einem Monat. Letztlich zählt jegliche Dokumentation im Impfausweis, selbst für den Fall, dass der Abstand länger ist. Das legt auch das Infektionsschutzgesetz (IfSchG) fest.
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